Heimspiel gegen ungeschlagene Leverkusener

Nach dem eigenen spielfreien Wochenende greifen die Metropol Baskets Ruhr am Sonntag wieder ins Geschehen der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) ein. Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (Sonntag, 4.11., 14:30 Uhr, Helmholtz-Gymnasium, Rosastr. 83, Essen-Rüttenscheid) trifft die U19 der Kooperationspartner ETB SW Essen, Citybasket Recklinghausen und VfL AstroStars Bochum auf einen bislang noch ungeschlagenen Gegner. Mit einem Sieg würde Metropol auf Platz zwei vorrücken, bei einer Heimniederlage aber auch aus den Playoff-Rängen stürzen. Denn fast zeitgleich spielen die Metropol-Verfolger Bonn und Gießen gegeneinander. Der Sieger dieser Partie landet den dritten Saisonsieg.

Den streben auch die Metropol Baskets Ruhr an, auch wenn mit Bayer Leverkusen einer der Gruippenfavoriten ins Ruhrgebiet kommt. In Oldenburg, gegen Bonn/Rhöndorf und gegen Köln landete der Bayer-Nachwuchs drei Siege. Ungeschlagener Tabellenführer ist Eintracht Frankfurt mit vier Siegen aus vier Spielen. Die Frankfurter ließen am vergangenen Samstag mit einem 111:32 gegen Phoenix Hagen aufhorchen und unterstrichen ihren Favoritenstatus. Zu den Siegern des Spieltages, an dem Metropol frei hatte, gehörten auch Gießen (80:72 über Oldenburg) und Bonn (84:62 in Göttingen).

Die Metropol Baskets Ruhr gehen am Sonntag mit breiter Brust ins Duell mit dem Bayer-Nachwuchs. Nach 40 Minuten ist die Ruhrgebiets-Auswahl in dieser Saison auch noch ungeschlagen. Die bislang einzige Niederlage vom ersten Spieltag entstand in der Verlängerung, es folgten zwei souveräne Siege gegen Köln und Hagen.  Dennoch musste das Trainer-Trio Thorsten Morzuch (ETB), Petar Topalski (VfL) und Yannik Foschi (CBR) zuletzt auch Rückschläge verkraften: Center Leo Kröner knickte im Training um und fällt aus. Auch Nils Peters, beim Sieg in Hagen einer der Besten, droht das Leverkusen-Match zu verpassen. Zurück in den Kader rücken die Powerforwards Janne Bromisch, Noah Wierig und Simon Landwehr, sein Saisondebüt feiert Semih Sehovic. Dieses Quartett hat eine schwere Aufgabe vor der Brust: Leverkusens Topscorer Lars Thiemann stoppen. Der Krefelder erzielte in drei Spielen bereits 55 Punkte und holte 19 Rebounds. Mit Thiemann stehen aber weitere starke 2000er im Kader von Jacques Schneider: Linkshänder Moritz Finke aus Köln, Center Max Marcus aus Wuppertal, Aufbauspieler Lennard Winter oder auch der Düsseldorfer Lennard Schild, der für Kamp-Lintfort in der 1. Regionalliga spielt.

Gegen die starken Leverkusener können die Metropol Baskets Ruhr nur bestehen, wenn sie ihren Heimvorteil in der Helmholtzhalle nutzen, ihre starken Guards zur Entfaltung kommen und mannschaftlich geschlossen den Leverkusenern entgegen treten. Beide Teams wollen in die Playoffs der U19-Bundesliga und gehören vom Potenzial auch zu den besten 16 Mannschaften in Deutschland.

Foto: Mit 41 Punkten ist Alexander Winck vom BSV Wulfen aktuell zweitbester Metropol-Schütze. Foto: Volker Lauer

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