Verflixtes drittes Viertel kostete U18-1 Sieg gegen den Tabellenvorletzten

BBV Köln Nordwest – ETB 77:74

Zum dritten Mal traf am vergangenen Wochenende ein Team des ETB auf eine Kölner Mannschaft, diesmal ging es gegen die BBV Nordwest. Der Blick auf die Tabelle räumte dem Tabellensechsten aus Essen gute Chancen gegen den Elften mit gerade einmal drei Siegen ein.

Das Team von Coach Kwabena startete auch entsprechend selbstbewusst und gut in die Partie, legte 4:0 vor, führte nach fünf Minuten 12:6 und ging bei Spielstand 24:17 mit ordentlicher Führung ins zweite Viertel. Auch die zweiten zehn Minuten zeigten eine konsequent und gut spielende Essener Mannschaft. In der 17. lag der ETB nach 10:0 Lauf mit 36:23 in Führung, zur Halbzeit klare 40:29 Führung, zweites Viertel ebenfalls für sich entschieden. Alles lief nach Plan.

Aber die Halbzeitpause ist für die Essener Coaches mittlerweile eine heikle Angelegenheit. Nachdem man nun mehrfach einen enormen Bruch nach der Halbzeit erleben musste, wurde bereits in der Trainingswoche darüber gesprochen, wie man stark wieder aus der Kabine kommen kann. Im Spiel gegen Köln wollten die Änderungen jedoch noch nicht greifen. Mit einer Kollektivstarre gelang auf Essener Seite in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels gar nichts mehr. Magere fünf Punkte gelangen den ETBlern, während man die Gastgeber ins Spiel holte. Selbst zu passiv, ließ Essen den Gegner unter den Körben gewähren und dadurch Punkt für Punkt den Abstand verkürzen. Köln nutzte die Schwächephase der Essener und übernahm in der 26. erstmals in der Partie die Führung (48:45). Zwar wachten die Essener nun langsam wieder auf und hielten mit einigen Distanzwürfen das Spiel offen, aber der schöne Vorsprung war dahin. 59:60 lag man plötzlich nach einem sehr schwachen dritten Viertel hinten (19:31).

Aber noch war alles offen und zehn Minuten Zeit, die alte Führung wieder her zu stellen. Zunächst sah es auch danach aus, dass der ETB nun wieder am Zug sei, in der 32. lag man 65:62 in Front. Bei knappem Vorsprung (67:66) musste Mitte des letzten Viertels ein 8:0 Run der Gastgeber hingenommen werden und das Spiel war vorentschieden. Zwar brachten sich wacker kämpfende Essener noch diverse Male an die Freiwurflinie, aber die Ausbeute reichte nicht, um das Spiel noch einmal aus zu gleichen und so musste man sich in Köln knapp geschlagen geben.

„Ich bin enttäuscht, dass wir uns wieder mit diesem verflixten dritten Viertel um den Sieg gebracht haben. Die erste Halbzeit war gut. In der zweiten Halbzeit konnte einfach zu wenig Druck auf dem Ballführenden ausgeübt werden. Die Gegner konnten machen was sie wollten, von uns kam keine Gegenwehr. So ein Spiel gibt man dann am Ende eben noch ab auch wenn man spielerisch besser ist“,

so ein frustrierter und unzufriedener Coach nach dem Spiel.

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