NBBL-Heimspiel in Wulfen

Sieben Jahre nach dem letzten Auftritt einer NBBL-Mannschaft der Metropol Baskets Ruhr in der Wulfener Gesamtschulhalle kehrt die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga in den Norden Dorstens zurück. Am Sonntag (14 Uhr, Gesamtschulhalle Wulfen, Midlicher Kamp 1, Dorsten) treffen die Metropol Baskets Ruhr am 6. Spieltag der U19-Bundesliga auf die Roth Energie Basketball-Akademie Gießen 46ers. Ein Heimspiel in Wulfen, weil weder in Recklinghausen noch in Essen eine Spielhalle zur Verfügung stand.

Vor sieben Jahren war der BSV Wulfen eingesprungen als Ausrichter, als die Metropol Baskets Ruhr (mit dem Wulfener Ur-Gestein Thorben Vadder)  auf die Phoenix Hagen Juniors (mit Wulfens damaligen ProB-Spieler Thomas Reuter) getroffen waren. Diesmal sind die Voraussetzungen andere: Der Zweitregionalligist ist seit dem Sommer neuer Kooperationspartner bei den Metropol Baskets Ruhr, auch wenn die Hauptlast des Ruhrgebiet-Projektes von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen getragen wird.

Für die Mannschaft von NBBL-Coach Bill Paterno und Assistent Predrag Radanovic ist es streng genommen das vierte Auswärtsspiel in Folge, denn trainiert haben die Metropol Baskets Ruhr in der Wulfener Halle nicht. Und ganz sicher ist: Mit einer Leistung wie vor einer Woche beim 45:59 in Bonn ist gegen die Mittelhessen kein Blumentopf zu gewinnen. Gießen hat wie MBR drei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto. Zum Saisonstart überraschten die 46ers mit dem 71:67-Heimsieg über den Rivalen Frankfurt, relativ leicht fielen die Erfolge in Bonn (73:57) und gegen Langen (79:50). Niederlagen gab es für Gießen zu Hause gegen Leverkusen (45:63) und in Hagen (74:93).

Gleich fünf Gießener punkten im Schnitt zweistellig, allen voran der 2,03 m große Powerforward Tim Uhlemann. Er bringt es auf 20,8 Punkte und 11 Rebounds pro Spiel. Auch Lucas Meyer (14,8), Bjarne Kraushaar (14,0), Jannis Hahn (13,3) und Tim Kordyaka (12,5) scoren zweistellig. Auf die Verteidigung der Metropol Baskets kommt also Schwerstarbeit zu. Und im Angriff wird nach dem katastrophalen Spiel in Bonn sowieso alles auf Null gestellt.


Jason Isanza ist wieder spielberechtigt.

Personell sieht es bei Metropol etwas besser aus: Center Jason Isanza ist nach seiner Zwei-Spiele-Sperre wieder einsatzbereit. Felipe Galvez Braatz ist hingegen noch nicht spielberechtigt. Die Langzeitverletzten fehlen ebenfalls, so dass auch der Wulfener Alexander Winck kein Heimspiel mit Metropol hat. Der endgültige Metropol-Kader wird erst nach dem Abschlusstraining am Freitag benannt. Der Eintritt in der Wulfener Gesamtschulhalle ist frei.