Metropol besiegt Gießen – U19 NBBL-Team aus dem Ruhrgebiet bleibt auf Playoff-Kurs

Ruhrgebiet. Mit einem souveränen 86:65 (51:40)-Heimsieg über die Roth Energie BBA Gießen 46ers verteidigten die Metropol Baskets Ruhr in der U19-Bundesliga ihren zweiten Tabellenplatz der NBBL-Gruppe 2 hinter dem spielfreien Spitzenreiter Eintracht Frankfurt / Fraport Skyliners. Damit liegt das Kooperationsteam von ETB SW Essen, Citybasket Recklinghausen und VfL AstroStars Bochum sowie der Juniorpartner BSV Wulfen, TC Sterkrade 69ers und Ruhrbaskets Witten weiterhin auf Playoff-Kurs in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Gießen auf Platz fünf hat bereits drei Siege Rückstand und den direkten Vergleich gegen Metropol verloren. Platz vier berechtigt noch zum Einzug ins Playoff-Achtelfinale der besten 16 U19-Teams in Deutschland.

Nur in den Anfangsminuten lag die Ruhrgebiets-Auswahl kurzzeitig in Rückstand, mit einem 10:0-Run zum 15:8 setzten die Gastgeber in der Vestischen Arena ein erstes deutliches Ausrufezeichen. Und diese Führung gab der Tabellenzweite gegen die Mittelhessen bis zum Ende nicht mehr ab. Letztlich gewann Metropol alle vier Viertel (26:18; 25:22; 23:15 und 12:10). Damit war vor dem Spiel nicht unbedingt zu rechnen, denn das Trainer-Trio Thorsten Morzuch, Petar Topalski und Yannick Foschi musste einige Hiobsbotschaften verkraften: Valentin Bredeck, Luca Gerke und Leo Kröner meldeten sich kurzfristig krank, noch am Morgen musste Magnus Langkau nachnominiert werden. Umso schöner, dass der Recklinghäuser in seinem ersten NBBL-Einsatz mit der Halbzeitsirene einen Dreier zum 51:40-Pausenstand versenkte.

Die Gießener mussten auf ihren Leistungsträger Tim Köpple verzichten, der ein ProB-Spiel am Abend bestreiten musste. Dadurch hatten die Gastgeber, trotz der kurzfristigen Absagen, ein Übergewicht auf der Guard-Position. Hier markierten Topscorer Felipe Galvez Braatz (24), Alexander Winck (16), Patrick Liebert (5) und Lennard Kaprolat (4) am Ende 49 der 86 Metropol-Punkte. Kapitän Erik Neusel verpasste mit 17 Punkten und 9 Rebounds nur hauchdünn ein Double-Double. Das Morzuch-Team konnte es auch verschmerzen, dass im dritten Viertel Philipp von Quenaudon und im vierten Viertel Alexander Winck mit Foulhöchstzahl ausschieden – die Bank war tief genug besetzt.

Titelfoto: Metropol-Kapitän Erik Neusel schrammte mit 17 Punkten und neun Rebounds haarscharf am Double-Double vorbei. Foto: Volker Lauer.

Angesichts des souveränen Sieges auf dem roten Hallenboden der Vestischen Arena dürfen daher auch einmal die fleißigen Bienen im Hintergrund des Metropol-Projektes erwähnt werden. Die Metropol-Eltern sorgen bei jedem Heimspiel für ein grandioses Catering, stellen das Kampfgericht, stellen die Videopflicht der Liga, stellen den Teamarzt (Sonntag mit zwei Einsätzen) und sind auswärts die Chauffeure. Ein dickes Dankeschön des Metropol-Projektes an die Helferinnen und Helfer im Hintergrund.

Vier von vielen fleißigen Helfer*innen im Metropol-Hintergrund: (Mershifa Sehovic, Ulla Landwehr, Marion Braatz und Jasmin von Quenaudon v.l.).

Metropol: Felipe Galvez Braatz (24/4, 7 Assists), Alexander Winck (16/2, 8 Assists, 6 Reb.), Patrick Liebert (5), Magnus Langkau (3/1), Lasse Bungart (5/1), Philipp von Quenaudon (2), Simon Landwehr, Nils Peters (2, 4 Assists, 5 Reb.), Erik Neusel (17/1, 9 Reb.), Semih Sehovic (8), Lennard Kaprolat (4/1) und Nils Charfreitag.

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