Spielabbruch bei der U14-1

Essen freute sich auf ein hoffentlich lange offenes „Rhein-Ruhr-Derby“. Die Spieler*innen von Marc und Dani konnten entspannt in die Partie gehen, denn mit den Gästen aus der Landeshauptstadt reiste ein WBV-Leistungsstützpunkt und Basketball-Großverein mit optimalen Trainingsbedingungen an, der klar favorisiert in die Partie startete. Das Team besteht zudem überwiegend aus dem älteren Jahrgang (2006), was sich bereits beim Aufwärmen in den klaren Größenvorteilen der Gäste zeigte.

Die erste Hälfte war geprägt von vielen Einzelaktionen auf beiden Seiten. Die Unsauberkeiten in der Defense der Gäste führte immer wieder zu Foulpfiffen, die Essen an der Linie aber nicht in gewohntem Umfang nutzen konnte. Im ersten Viertel wurde ausgeglichen gescored (22:22), das zweite Viertel konnte Düsseldorf mit dem letzten Korb für sich entscheiden (20:22) und ging mit hauchdünner Führung in die Kabine. 42:44 aus Sicht des ETB zur Pause.

Das dritte Viertel verlief enorm gut für die ETBler. Getragen von Neo, Max und Simon, die eine herausragende Partie lieferten, zog Essen in der 26. Minute auf 60:52 davon und führte zum Ende des dritten Viertels gar mit 73:61. Als in der 33. Minute das 81:65 fiel, schien das Spiel sportlich entschieden. In der 34. Minute erhielt der Düsseldorfer Trainer sein zweites technisches Foul und musste die Halle verlassen. Da er dies verweigerte, brachen die souverän ihre Linie haltenden Referees die Partie beim Stand von 82:71 ab. Einen Abbruch, den Essen zum Sieg nicht benötigt hätte. Dennoch war die Freude auf Essener Seite groß über den vor allem in der Deutlichkeit errungenen Punktgewinn.

„Wir sind stolz auf unsere Spieler, die sich von der harten physischen Defense der Gäste nicht haben einschüchtern lassen. Die Starter haben von Beginn an gut und konzentriert agiert und die Bank hat sehr wichtige Impulse gesetzt und ihre Rolle akzeptiert. Vor allem in der zweiten Hälfte, die wir gerne zu Ende gespielt hätten, lief es auch im Teamplay richtig gut“,

freuten sich die Essener Coaches nach der Partie.

Foto: Die Spieler warten während einer der vielen Unterbrechungen.

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