Platz zwei gesichert!

U10-2 vs. BC Langendreer 53:39

Am vergangenen Samstag ging der ETB durch die dramatisch verpasste Meisterschaft in ein nun weiteres K.O.-Spiel um Platz 2. Gegen den BC Langendreer spielte man gegen die einzige Mannschaft, die den jetzt „nur noch“ Zweitplatzierten aus Essen in der Hinrunde schlagen konnte. Damals war die Mannschaft noch ganz frisch zusammengewürfelt und nicht soweit gefestigt, wie man es anschließend über 7 ungeschlagene Spiele in Folge auf den Platz bringen konnte.

Dennoch war Trainer Gerrit gewarnt, denn die harte und zugleich faire Defense des BC Langendreer war ihm nur allzu gut im Gedächtnis geblieben. So stellte er seine Jungs im Vorfeld darauf ein, dass es nicht leicht werden würde. Die läuferisch starken Bochumer durften sie nicht unterschätzen, zumal noch die Revanche aus dem Hinspiel ausstand und sich Langendreer als souveräner Drittplatzierter über die Saison fest etabliert hatte, auch wenn sie in den Ergebnisse schon noch eine Lücke zum ETB und TV Gerthe aufwiesen.

Nun zum Spiel:
Beide Mannschaften starten von Anfang an mit einer bissigen, laufintensiven Defense, die dem Gegner alles abverlangen sollte. Es fiel beiden Seiten schwer sich Punkte zu erarbeiten. Die Stärke des ETB war in dieser Saison der Fast-Break, bei dem sie jeden Gegner überrannten. Dies sollte heute, genau wie im Hinspiel, nicht gelingen. Läuferisch waren die Spieler des BC Langendreer vor allem zu Anfang der Partie ebenbürtig und ließen kaum Schnellangriffe zu. Sie zwangen den ETB ins Set-Play, wo es besonders wichtig ist, Bewegung in den Angriff zu bekommen und nicht die Zone unter dem Korb zu verstopfen. Wenn es beim ETB in dieser Saison eine Schwachstelle gab, dann diese. Wenn die Korbjäger des ETB mal ins Set-Play gezwungen wurden, kam die Offensive oftmals zum erliegen, da sich die Spieler abseits des Balles nicht richtig freizulaufen wussten. Heute war dies anders. Ein toller Teambasketball wurde präsentiert, der Ball lief, die Spieler bewegten sich, die Zone war frei. Dennoch konnte der ETB sich keine Führung erspielen. Nach dem letzten, dramatischen Spiel (es wurde berichtet) schienen die Jungs auch heute noch Angst zu haben, zum Korb zu gehen, obwohl der Schiedsrichter konsequent bei hartem Einsteigen durchgriff. So nahm man zumindest gute Würfe, aber der Korb schien wie zugenagelt, hingegen der BC Langendreer gleich 3 Dreipunktewürfe im ersten Viertel zum Durchbrechen des ETB-Bollwerks zu nutzen wussten.

Endstand Viertel 1: 13 zu 16 gegen den ETB.

Kämpferisch war diese Partie ganz groß. Max K. versuchte mit vielen beherzten Vorstößen den ETB wieder ins Spiel zu bringen und legte ein ums andere Mal mit toller Übersicht unter dem Korb auf seine Mitspieler ab. Dennoch, selbst die freisten Würfe wollten heute nicht fallen. Durch den glücklichen Umstand, dass der aus ETB-Sicht stärkste Langendreer Spieler früh 4 Fouls gesammelt hatte, konnte man mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause gehen (Stand: 20 zu 22 gegen den ETB).

In der Halbzeitpause redete Trainer Gerrit den Spielern gut zu, sie sollen einfach so weiterspielen, dann würden die Würfe schon fallen. Die Defense würde ihnen noch genug Möglichkeiten einbringen. Und genau dies geschah in der zweiten Halbzeit. Mit einem 12 zu 4 Run überrollte der ETB nun die allmählich strauchelnden Langendreer Spieler, die immer mehr in Foultrouble gerieten, doch abreißen lassen wollten sie noch nicht.

Stand 3. Viertel 36 zu 31 für den ETB

Im letzten Viertel setzte sich dieser Trend fort. Die schnelle Defense des ETB stellte die konditionell langsam einbrechenden Langendreer vor eine am Ende unlösbare Aufgabe, hingegen der ETB noch ein paar Kraftreserven hatte und das Spiel mit 53 zu 39 am Ende sicher nach Hause brachte.

Zitat Trainer Gerrit zum Spiel:

„Langendreer hat über die gesamte Saison einen guten Job gemacht. Da wachsen gute Talente heran und sie haben es uns diese Saison nicht nur ein mal schwer gemacht. Ich möchte gar nicht wissen, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn ihr Center nicht so früh in Foultrouble geraten wäre. Wir selbst haben es insgesamt gut gemacht, die Defense stand und musste teils herbe Würfe hinnehmen, hingegen bei uns gefühlt nichts reinging. Dabei haben wir einen tollen Teambasketball gezeigt, der uns offene Würfe erspielt hat. Dass die Jungs wenig zum Korb gegangen sind, dürfte nach dem letzten Spiel niemanden verwundern. Ich hoffe die Angst legt sich wieder, Ein Spiel haben wir ja noch, da können wir nochmal einiges ausprobieren.“

Glückwunsch an Max K, Max G, Luca, Lenn, Gabriel, Rojan, Akin, Nils und Baris!

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