Neu formierte U10-1 beim Citybasket Turnier „Woche des Sports“

In der kommenden Saison 2019/20 wird der letztjährige U10-2 Trainer Gerrit Krone nun die U10-1 in der Oberliga, der aktuell höchsten deutschen U10 Spielklasse, übernehmen. Die Mannschaft ist bereits jetzt formiert und ist schon mitten in der Saisonvorbereitung, um erneut oben mitspielen zu können. So trägt das gemeinsam von U10-Koodinator Möbes und dem Sportlichen Leiter Barchmann ausgearbeitete Minibasketballkonzept des ETB seine Früchte (es wurde berichtet). Durch das stark angewachsene U10 Angebot in sechs verschiedenen Stadtgebieten, konnte ein Großteil der Mannschaft bereits in der Vorsaison als jüngerer Jahrgang (2010) in der Kreisliga auf Körbejagd gehen. Dort sammelten sie schon wichtige Erfahrung im Wettbewerb und bereiteten sich auf die Saison als nun älterer Jahrgang in der Oberliga vor. Zwar verlor die Mannschaft mit vier Spielern des älteren Jahrgangs (2009) wichtige Säulen, konnte aber mit zwei Spielern verstärkt werden, die bereits in der Saison 2018/19 in der Oberliga Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln konnten.

Da die Citybaskets Recklinghausen zu ihrem großen U8 und U10 Turnier eingeladen haben, ließ sich Trainer Gerrit nicht lange bitten, um seiner neue Mannschaft eine erste Möglichkeit zu geben, sich zu erproben. Zwar sollte dieses Turnier noch unter den alten Regeln (es wird viele Neuerungen im U10-Bereich geben) und den alten Jahrgängen (inklusive 2009er) stattfinden, dennoch ging man positiv und motiviert ans Werk.Wie immer war das Turnier sehr hochkarätig besetzt. Was jedoch unerwartet kam, war die Tatsache, dass außer dem ETB lediglich ein einziger Verein mit dem jüngeren Jahrgang (2010) antrat. So musste der ETB gegen Citybasket (Oberliga 1.), Waltrop (Oberliga 2.) und Paderborn (Oberliga 3.) ran, die allesamt mit dem älteren Jahrgang (2009) antraten, eine schwere Hypothek.. In der zweiten Gruppe der Leistungsklasse fanden sich hingegen lediglich eine zweite Citybasketmannschaft, ein Oberliga 4. und zwei in ihren Ligen oben mitspielende Kreisligisten.

Nun war natürlich der Anspruch nicht der, das Turnier mit einer komplett aus dem „noch“ jüngeren Jahrgang 2010 bestehenden Mannschaft zu gewinnen, geschweige denn oben mitzuspielen. Als Ziel nahm man sich zumindest den 5. Platz (von 8) vor, was aber mit dieser Gruppenverteilung nur noch schwer machbar schien. Dennoch wollten sie in Spiel eins zumindest den Oberliga 3. aus Paderborn ein wenig ärgern und zeigten in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gegen die körperlich klar überlegenen Gegner. Technisch schien der ETB sogar im Vorteil zu sein, jedoch wurde schnell klar, dass die Mannschaft sich spielerisch erst noch finden musste. Viele gut gedachte Pässe gingen ins Leere. Die Mann-Verteidigung stand sehr gut und ließ kaum einfache Würfe zu. Zur Halbzeit lag der ETB lediglich mit 3 Punkten hinten. Dann jedoch folgte ein Bruch, nach dem nichts mehr gelingen wollte. Am Ende verlor man doch relativ deutlich. Dies konnte auch über die beiden Spiele gegen die noch stärkeren Waltrop und Citybaskets nicht repariert werden. So wurde man erwartungsgemäß als jüngstes Team Gruppenletzter und wollte sich nochmals im Spiel um Platz 7 mit einem guten Spiel verabschieden. Gegen den Kreisliga 2. aus Lünen wollten die ETB-Spieler noch einmal zeigen, was in ihnen steckt, da auch sie im letzten Jahr 2. in ihrer Kreisliga wurden und sich der spielerische Stand hier gut vergleichen ließ. „Heiß wie Frittenfett“ gingen die jungen ETB-Korbjäger ins Spiel und dominierten das Geschehen von Anfang bis zum Ende. Sie liefen einen Fastbreak nach dem anderen. Auch wenn das Zusammenspiel weiterhin holperig war, wurden hier viele Dinge umgesetzt, die im Training Priorität genossen. Am Ende Stand ein 30 zu 4 Sieg gegen eine vergleichbare Mannschaft des älteren Jahrgangs. Ein toller Erfolg.

Trainer Gerrit zum Turnier:

„Ich muss sagen, das war heute im ersten Moment eine schwer zu schluckende Pille, wenn man so verdroschen wird. Klar wussten wir, gegen wen wir hier spielen und, dass ein einziges Jahr Unterschied im Minibereich eine Welt sind, dennoch haben mir die Spiele 2 und 3 moralisch nicht gefallen. Es wurde zu selten umgesetzt, was wir im Training geübt haben, was natürlich irgendwo verständlich ist, wenn man jedes Spiel körperlich keine Chance hat. Am Ende muss man festhalten, hat es das letzte Spiel wieder ein wenig ´rausgerissen, da es am ehesten gezeigt hat, wie wir gegen eine vergleichbare Mannschaft spielen können – und das macht definitiv Lust auf mehr! Ich bin überzeugt, dass wir es in der neuen Saison jedem Gegner schwer machen werden und freue mich riesig darauf!“

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