Nach einem engen Spiel mussten die Damen ohne Punkte heimfahren

Basket Duisburg – ETB 48:45

Dritte gegen Fünfte – klang nach einem engen Spiel, zumal die Duisburger Damen weiterhin um den Aufstieg spielten – und das war es im letzten Viertel auch. Nach dem besseren Start der Duisburgerinnen, konnte Essen in der fünften Spielminute auch endlich punkten und brachte sich durch starke Aktionen von Zedler wieder an Duisburg heran. In der neunten Minute stand es dann nach nur wenigen verwandelten Chancen gerade einmal 9:9. Duisburg legte noch einen Freiwurf nach und ging mit gerade einmal einem Punkt Vorsprung ins zweite Viertel (9:10). Dort gelang in den ersten drei Minuten beiden Teams nichts unter den Körben, bevor die Gastgeberinnen per Dreier punkten konnten. Erneut wenig Punkte auf Seiten der Duisburgerinnen und noch weniger auf Essener brachten einen Halbzeitstand von 15:21 (6:11) in diesem Low Point Game.

In der zweiten Hälfte schienen die Duisburgerinnen eine Entscheidung zu wollen und konnten sich mit einem 13:0 Lauf in drei punktlosen Minuten auf Essener Seite auf 19:36 absetzen. Aber die Essenerinnen brachten sich mit stärkerem Zug zum Korb am Ende des dritten Viertels mehrfach an die Freiwurflinie und verwandelten von dort sicher. 6:0 Punkte in der 30. Minute verkürzten den Rückstand auf 11 Punkte (29:40). Duisburg jetzt nervös, es lief nicht mehr viel zusammen und diverse Freiwürfe wurden liegengelassen. Anders die Essener Damen, die sich mit einer starken kämpferischen Leistung Minute um Minute Punkt um Punkt an Duisburg heransaugten, um in der 39. dann erstmals in der Partie die Führung zu übernehmen. Erneut zeigten Kämmerer und Zedler an der Freiwurflinie gute Nerven und verwandelten vier von vier Freiwürfen zum Spielstand von 45:44 für Essen. Als hätte jemand die Duisburgerinnen wach gerüttelt, gelang diesen aber mit einem letzten Aufbäumen eine passende Antwort. Per Zweier und danach ebenfalls mit zwei verwandelten Freiwürfen konterten sie gegen die drohende Niederlage und sicherten die Punkte am Ende doch noch für Duisburg.

„Das war ein versöhnliches letztes Viertel, in dem meine Spielerinnen gezeigt haben, was sie können. Die Defense war über das gesamte Spiel nicht schlecht, das zeigt das niedrige Ergebnis. Aber in der Offense wurde zu viel liegengelassen und teilweise auch nicht konsequent genug agiert – das zeigt leider auch das niedrige Ergebnis. Mit der guten Freiwurfquote und einer besseren Offense in der ersten Hälfte, wäre der Sieg drin gewesen“,

so der wieder an die Seitenlinie zurück gekehrte Coach Dieter nach der Partie.

Foto: In der Defense stabil nur in der Offense etwas unglücklich präsentierten sich die Essener Damen

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