Gegner von Oldenburg bis Frankfurt

Die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) hat die Ligeneinteilung für die kommende Saison bekannt gegeben. Die Metropol Baskets Ruhr – letztjähriger Aufsteiger und inzwischen Kooperationsprojekt um die Trägervereine ETB SW Essen, Citybasket Recklinghausen und VfL AstroStars Bochum – steht dabei wie erwartet wieder in der West-Gruppe. Diese umfasst allerdings im kommenden Spieljahr, das am 7. Oktober mit dem ersten Spieltag startet, neun statt zuletzt acht Mannschaften. 35 U19-Mannschaften treten bundesweit in vier NBBL-Hauptrundengruppen an.  Wildcards erhielten die Erstligisten Oldenburg und Braunschweig sowie ProA-Aufsteiger Rostock. Alle drei hatten die sportliche Qualifikation für die NBBL verpasst.

Die hatten sich die Metropol Baskets Ruhr mit dem Achtelfinal-Einzug in der vergangenen Saison schon frühzeitig gesichert. Dort war Metropol dann am späteren Deutschen U19-Meister Alba Berlin gescheitert. Alte Bekannte trifft die Ruhrgebiets-Auswahl in der Hauptrunde wieder, weil auch die Phoenix Hagen Juniors, Bayer 04 Leverkusen, die RheinStars Köln, das Team Bonn/Rhöndorf, die Roth Energie BBA Gießen 46ers und Eintracht Frankfurt/Fraport Skyliners wieder in der Westgruppe stehen. Die Position von Absteiger TV Langen nehmen die BG Göttingen Juniors ein. Als neuntes Team hinzugekommen ist der BBL-Nachwuchs aus Oldenburg, die Baskets Akademie Weser-Ems. Für die Metropol  Baskets Ruhr gibt es damit zwei Auswärtsspiele in Niedersachsen und zwei in Hessen, vier Konkurrenten in der U19-Bundesliga kommen aus Nordrhein-Westfalen.

„Wir mussten es eh nehmen, wie es kommt, und haben keinen Einfluss auf die Gruppeneinteilung“, resümierte Metropol-Coach Thorsten Morzuch nach der Bekanntgabe. Statt 14 sind es nun 16 Hauptrundenspiele für Metropol. Ziel der Metropol Baskets Ruhr ist es, in der Neunergruppe unter den besten vier Teams zu landen. Das wäre gleichbedeutend mit dem Erreichen des Playoff-Achtelfinales und dem Klassenhalt. Die Plätze fünf bis acht spielen in den Playdowns um den Ligaverbleib, der Letztplatzierte steigt direkt ab. In den Playoffs oder Playdowns treffen die Teams der West-Gruppe auf Gegner aus dem Nordosten mit Titelverteidiger Alba Berlin, AB Baskets Berlin, Berlin Tiger, Rostock Seawolves, Itzehoe Eagles, Piraten Hamburg, Young Rasta Dragons Vechta/Quakenbrück und Uni Baskets Paderborn.  Die Bundeshauptstadt Berlin hat drei NBBL-Teams, ebenso wie München, Stadt des aktuellen Deutschen Basketballmeisters Bayern München.

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