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Am Samstag ging es zum Auswärtsspiel nach Herne, dessen Mannschaft bis dato auf dem 6. Platz in der Tabelle stand. Vier Stammspieler waren gesundheits- und familienfeierbedingt nicht an Board und so bangte das Team dem Match entgegen. Doch so schwarz, wie sie die Partie voraussagten, kam es gar nicht.

Anfangs kamen beide Teams nur schlecht ins Spiel. In der 5. Minute stand es 4:2, woran sich bis zum Ende des Viertels nicht mehr besonders viel änderte, zumal zu der Zeit nur ein Schiedrichter pfiff. Der Andere stand hinter einem Unfall auf der A40 im Stau und konnte erst nach der 1. Viertelpause bei einem Stand von 6:7 ins Spiel einsteigen.

Von nun an wurden die nur durch Foul zu stoppenden Züge zum Korb auch mit Freiwürfen belohnt. Allein in diesem Spielabschnitt durften die Gäste 15 Würfe von der Linie nehmen, von denen jedoch nur lediglich 1/3 durch das Netz fielen, so dass Essen bei einem Stand von 21:18 zur Halbzeit in die Kabine ging.

Dieses Mal erwischte die Abordnung des ETB den besseren Start. Innerhalb von 4min konnte man erneut gleichziehen. Es folgte ein offener Schlagabtausch, minütlich wechselte die Führung. In der 30. Minute passierte ein Fehler im Spielbericht, der vom Co-Trainer direkt moniert und mithilfe einer guten Reflektion des ersten Schiedrichters geklärt werden konnte.

Der jungen Anschreiberin war ein verpasster Freiwurf mit Offensiv-Rebound mit anschließendem Treffer nur ein Punkt wert. Dieser eine Punkt sollte sich später noch als spielentscheidend erweisen.

In der Viertelpause forderte der Coach sein Team auf, aufgrund der hohen Foulbelastung der Gegner druckvoll in die Zone zu ziehen.

Wieder zurück auf dem Feld fand Essener Vertretung eine gute Mischung aus Zug zum Korb und einem guten Teamplay. Niklas setzte als Pointguard sein Team durch viele Assits gut in Szene, nahm aber auch ausgewogen den Weg zum Korb. Dies bescherte ihm mit 29 Punkten nicht nur den Titel des Topscorers, sondern auch letztlich seinem Team und ihm den Sieg.

Aber bis dahin mussten noch ein paar Hürden genommen werden, denn obwohl in dieser Phase bereits ein Herner foulbedingt das Feld komplett räumen musste, konnte man sich selber wieder nicht mit Punkten aus den Freiwürfen belohnen. Von den 12 geworfenen landeten konstant 4 Stück auf der Punktetafel. Am Ende der regulären Spielzeit stand es nun 52:52 und man ging in die Overtime – was ohne den einen Punkt aus dem 3. Viertel nicht möglich gewesen wäre.

Dort musste dann der größte Herner Spieler, ebenfalls mit 5 Fouls belegt, seine Arbeit quittieren.

Voller Adrenalin dem unvorhergesehenen Sieg entgegen fiebernd, ließ sich die U16/2 nun auch nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Sie blieben von der 41. - 45. Minute durch tolles Teamplay in Führung. Endstand 56:60 – Mission nächster Saisonsieg – check ;)

Nassim (11), David, Samuel (4), Felix, Constantin, Louis (10), Niklas (29), Berat (4), Max W. (2)