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Kaprolat BerlinDie Metropol Baskets Ruhr haben in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) Spiel 1 der Achtelfinal-Serie gegen Alba Berlin am Sonntagmittag mit 64:75 (25:35) in der Berliner Max-Schmeling-Halle verloren. In der Serie „best of three“ liegt der Außenseiter aus dem Ruhrgebiet, Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen, damit 0:1 in Rückstand. Am kommenden Sonntag (9.4., 13:30 Uhr) steigt Spiel zwei der Serie, dann mit Heimrecht für die Metropol Baskets Ruhr. In der Vestischen Arena Recklinghausen will das Team von Philip Stachula und Pit Lüschper seinen Heimvorteil nutzen und ein drittes Spiel, dann wieder in Berlin (23.4.), erzwingen.

Der Nachwuchs des deutschen Topclubs Alba Berlin, das unter der Flagge „Higherlevel Berlin“ noch ein zweites Team in den JBBL-Playoffs stellt, gewann das Achtelfinale gegen die Metropol Baskets Ruhr verdientermaßen. 40 Minuten lang lagen die Gastgeber in Führung, erlaubten den Ruhrgebietlern keinen einzigen Ausgleich. Dennoch glaubte das Stachula-Team über 40 Minuten an seine Chance. Im starken dritten Viertel waren die Metropol Baskets bis auf 41:46 herangekommen. Doch zu mehr reichte es nicht. Auch weil der Rebound am Sonntag mit 53:35 an die Jung-Albatrosse ging. Schon zur Pause (29:15 Rebounds) zeichnete sich dieses Manko ab.

Die Metropol Baskets, die mit kompletter Besetzung schon am Samstag nach Berlin gefahren waren und in einer Herberge im Grunewald übernachtet hatten, liefen leider über die gesamte Spielzeit dem Rückstand aus dem ersten Viertel (19:10) hinterher. Die Viertel zwei (16:15), drei (16:18) und vier (24:21) waren nahezu ausgeglichen. Daraus schöpfen die Metropol Baskets Ruhr Hoffnung für Spiel zwei in einer Woche. Wenn um 13:30 Uhr das Duell Metropol-Alba in der Vestischen Arena angepfiffen wird, soll ein frenetisches Publikum den Außenseiten zum Sieg um 1:1-Ausgleich anfeuern. Am Sonntag war bester Alba-Werfer wie erwartet Franz Jacob Wagner mit 25 Punkten, überragender Metropol-Akteur einmal mehr Till Hornscheidt, der 37 Punkte beisteuerte und seine Position als bester Scorer der gesamten JBBL verteidigte.

Metropol:
Finn Pause, Patrick Liebert (1), Tidjane Sow, Andreas Altekruse (11), Wesley Knaup, Till Hornscheidt (37/5), Lennard Kaprolat (6, 8 Rebounds), Malte Thimm (6), Noah Wierig (2), Jonas Thiehoff, Dennis Ded und Jan Philipp Wüllrich (1)