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Tidjane SowIm besten Fall können die Metropol Baskets Ruhr bereits am Sonntagnachmittag den Einzug in die Playoffs der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) bejubeln. Nämlich dann, wenn das Kooperationsteam von Citybasket Recklinghausen und ETB SW Essen sein Auswärtsspiel in Münster (14 Uhr, Pascal-Gymnasium, Uppenkampstiege  17) gewinnt und die Baskets Akademie Weser-Ems ihr Heimspiel in Oldenburg gegen Spitzenreiter Giants Düsseldorf verliert. Bei jeder anderen Konstellation ist die Vergabe des letzten Playoff-Platzes in der Hauptrundengruppe 1 um eine oder zwei Wochen vertagt.  

Die Metropol Baskets Ruhr gehen mit einem 16-Punkte-Polster vom 75:59-Hinspielsieg gegen die UBC/SCM Baskets Münsterland in die wichtige Partie in Münster. Doch blenden lassen sich Trainer Philipp Stachula und sein Co Pit Lüschper von diesem Ergebnis nicht. Bei Münster fehlten vor drei Wochen mit Ex-Metropol-Flügelspieler Migel Wessel aus Marl der Topscorer des Teams und mit Kai Küper ein WBV-Auswahlspieler ebenfalls mit Verletzung. Zudem war Spielmacher Nicolas Funk früh foulbelastet und Junioren-Nationalspieler Erik Brummert außer Form. Wenn dieses Quartett im Vollbesitz seiner Kräfte ist, müssen die Metropol Baskets sich schon gewaltig strecken, um Münster zu gefährden. Vor der Saison entschied das Team von Headcoach Frank Müller ein Testspiel in Essen auch deutlich für sich.

Dennoch gehen die Metropol Baskets Ruhr optimistisch in die Begegnung. Denn der Druck des gewinnen Müssens lastet auf den Gastgebern, denen nun droht, die angepeilte Playoff-Teilnahme zu verpassen. Fünf Spieler im UBC-Kader scoren im Schnitt zweistellig – bei Metropol sind das nur Till Hornscheidt und Valentin Bredeck, von denen der Recklinghäuser Bredeck auch noch verletzt ausfällt. Die Lasten im Metropol-Spiel sind hinter Topscorer Hornscheidt aber auf viele Schultern verteilt.  Die Coaches hoffen dabei, dass die lange Verletzten- und Krankenliste im Vergleich zur Vorwoche etwas lichtet. Mit dem fast schon letzten Aufgebot hatte Metropol einen sicheren Sieg über Oldenburg gefeiert.

Mindestens den direkten Vergleich gegenüber Münster sollten die Metropol Baskets Ruhr am Sonntag verteidigen. Das heißt: Eine Niederlage mit 15 Punkten Differenz ist noch akzeptabel. Denn dann können sie den Playoff-Einzug weiterhin aus eigener Kraft schaffen. Während Düsseldorf und Vechta/Quakenbrück bereits für die Playoffs qualifiziert sind, fehlt dem Tabellendritten Bayer Leverkusen noch ein Sieg. Am Samstagabend wissen alle JBBL-Teams schon mehr.