• etb-header-bar1
  • etb-header-bar3
  • etb-header-bar2

20161030 jbbl metropol duesseldorf d unverferth 11 wllrichAm dritten Spieltag der Hauptrunde in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) möchten die Metropol Baskets Ruhr unter allen Umständen ihren vierten Tabellenplatz in der Gruppe 1 verteidigen. Denn dieser vierte Platz wäre die Qualifikation für die Playoff-Runde der besten 16 Mannschaften in der Altersklasse U16 in Deutschland. Dazu muss am Sonntag, 5.3., ein Heimsieg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg her. Spielbeginn ist um 11 Uhr in der Vestischen Arena Recklinghausen, Campus Blumenthal.

Ein Dankeschön der Metropol Baskets Ruhr geht vorab an den Gast aus Niedersachsen, der dem frühen Spielbeginn um 11 Uhr zugestimmt hatte. Der Erstliga-Nachwuchs hätte auch auf einem Spielbeginn um 12.30 Uhr bestehen können, was bei den Metropol-Kooperationspartnern ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen zu Hallenproblemen geführt hätte. Nun geht es für alle Beteiligten etwas früher aus den Federn. Und zu erwarten ist ein packendes Jugend-Bundesliga-Duell zweier ausgeglichener Mannschaften. Auch wenn die Oldenburger aktuell mit nur einem Sieg auf dem letzten Platz stehen, können sie die Playoff-Teilnahme noch aus eigener Kraft schaffen. Die Baskets Akademie Weser-Ems hatte im Dezember und Januar seine vier letzten Spiele in der JBBL-Vorrunde Nordwest allesamt gewonnen, u.a. mit 93:92 nach Verlängerung gegen Münster. In der Hauptrunde gab es nach der derben 45:83-Klatsche in Düsseldorf am vergangenen Sonntag ein denkbar knappes 68:70 in eigener Halle gegen Bayer Leverkusen.

Die Metropol Baskets Ruhr müssen auf ihre Leistung im ersten Hauptrundenspiel gegen Münster (75:59) und in der zweiten Halbzeit vergangenen Sonntag in Vechta (46:39) aufbauen.  Insbesondere beim Rebound darf sich die Mannschaft von Philipp Stachula und Pit Lüschper nicht den Schneid abkaufen lassen. Die Oldenburger verfügen über einen ähnlich tiefen Kader wie Metropol, brachten schon 17 Akteure in der laufenden Saison zum Einsatz. Aufbauspieler Fynn Aumann, den Metropol noch aus den Duellen der vergangenen Saison kennt, ist mit 16,5 Punkten im Schnitt der treffsicherste Oldenburger. Bester Rebounder bei Weser-Ems ist 2,04-m-Center Nick Sander mit 8 Rebounds pro Spiel. Aber es ist überhaupt keine Frage: Wollen die Metropol Baskets Ruhr in die Playoffs einziehen, müssen sie Oldenburg in eigener Halle bezwingen.  Die Young Rasta Dragons aus Vechta/Quakenbrück sowie die Giants Düsseldorf, die sich am Sonntag im direkten Duell gegenüberstehen, machen die ersten beiden Plätze unter sich aus. Dahinter kämpfen Leverkusen, Metropol, Münster und Oldenburg um die zwei weiteren Playoff-Plätze. Auch Leverkusen und Münster treffen Sonntag im direkten Duell aufeinander.

Das Trainerduo Stachula/Lüschper kann wieder einmal nicht seine beste Besetzung aufbieten. Dieses Problem kennen aber auch die Oldenburger aus der gesamten Saison. Über Unterstützung von den Rängen freut sich die Ruhrgebiets-Auswahl auch am Sonntag. Der dritte Hauptrunden-Sieg wäre ein großer Schritt Richtung Playoffs. Mit unbändigem Kampfgeist soll dieses Zwischenziel erreicht werden.