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Die Metropol Baskets Ruhr haben in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) dem hohen Favoriten und Tabellenführer Giants Düsseldorf Junior Team am Sonntagmittag einen großen Kampf geliefert, bis zur 35. Minute in Führung gelegen, um dann doch mit 72:80 (35:30) zu verlieren. Damit bleibt das Kooperationsteam von ETB SW Essen und Citybasket Recklinghausen Tabellenvierter der Vorrundengruppe West, punktgleich mit dem Tabellendritten BBT Göttingen. In den verbleibenden zwei Spielen nach der Weihnachtspause muss Metropol einmal mehr gewinnen als Göttingen, um noch den dritten Tabellenplatz zu erklimmen. Dieser bedeutet den vorzeitigen Klassenerhalt in der JBBL und die Teilnahme an der Hauptrunde der besten 24 U16-Teams Deutschlands. Hinter den Metropol Baskets Ruhr lauern die RheinStars Köln, die einen Sieg weniger auf ihrem Konto haben als die Ruhrgebietler und im Direktvergleich schlechter sind. Es kann in der ausgeglichenen Vorrundengruppe West aber auch noch zu Dreier- oder Vierervergleichen der Teams aus Leverkusen, Göttingen, Köln und den Metropol Baskets Ruhr kommen. Der Januar verspricht einen dramatischen Kampf um den Einzug in die Hauptrunde. Nur Düsseldorf hat sein Hauptrunden-Ticket nach dem Sieg über die Metropol Baskets sicher, Phoenix Hagen spielt sicher in der Relegationsrunde.

Das Match in Düsseldorf war ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams schenkten sich nichts. 13 mal wechselte in den 40 Spielminuten die Führung, 14 Mal stand es unentschieden. Am Ende fehlte, wie schon im Hinspiel, den Metropol Baskets Ruhr die Kraft, um den Coup zu landen und Düsseldorf zu schlagen. Bis zum 62:62 in der 36. Minute war alles offen, dann zogen die Gastgeber vorentscheidend auf 70:62 (39.) davon. Näher als auch 74:70 und 76:72 in der Schlussminute kamen die Metropol Baskets nichts mehr heran.

„Meine Mannschaft hat bravourös gekämpft, ich kann wirklich niemandem einen Vorwurf machen“, resümierte Metropol-Coach Philipp Stachula nach der intensiven Partie. In der entscheidenden Phase zwischen der 36. und 39. Minute habe sein Team aber zu kopflos gespielt. „In dieser Phase hätten wir einen Spieler wie Valentin Bredeck gebraucht“, haderte Stachula damit, dass sich sein Spielgestalter in der Saisonvorbereitung die Hand gebrochen hatte und noch nicht ein JBBL-Spiel in dieser Saison bestreiten konnte. Gegen die routinierten Guards der Düsseldorfer mit John Saigge und Manuel Bojang hatten es die ein Jahr jüngeren Aufbauspieler der Metropol Baskets Ruhr sehr schwer. Dennoch lobte Stachula Andreas Altekruse, der sein bislang bestes JBBL-Spiel ablieferte. Auch die Center waren zum Göttingen-Spiel verbessert und hielten gut dagegen.

An der Ausgangslage ändert die Niederlage nichts. Wenn die Metropol Baskets Ruhr ihre beiden Spiele im Januar gegen Hagen und in Leverkusen gewinnen, müsste das zum Einzug in die Hauptrunde reichen – vorausgesetzt Spitzenreiter Düsseldorf leistet die erhoffte Schützenhilfe gegen Göttingen. Bei nur einem Sieg könnte es zu einem Rechenschieber-Finale kommen, bei dem wenige Punkte über den Einzug in die Hauptrunde entscheiden.

Metropol Baskets Ruhr:
Luca Michels, Patrick Liebert (2), Tidjane Sow, Lennart Rieken, Andreas Altekruse (9), Till Hornscheidt (25/2), Lennard Kaprolat (9/1), Malte Thimm (12/1), Noah Wierig (2), Wesley Knap, Nils Charfreitag und Jan Philipp Wüllrich (13)