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Interesse am Spielbericht? Einfach den Bericht der letzten Woche lesen. – so einfach könnte man das Essener Spiel gegen Meckenheim zusammenfassen. Aber ganz so einfach war es nicht.

Das Mittelfeld der Regionalliga 2 reichte vor dem Spieltag eigentlich von Platz 3 bis Platz 10. Und da gilt es immer wieder auch, sich gegen die „Nachbarn“ auch mal durchzusetzen.

Essen startete gut, lag zum Ende des ersten Viertels mit 19 zu 15 im Hintertreffen, verkürzte bis zur Pause auf 31 zu 34. Ein Spiel zweier gleich starker Teams, sollte man meinen. Doch dann kam das, was den Trainern des ETB seit geraumer Zeit einige Gedanken macht. In ausgeglichenen Spielen  erlauben sich die Essener immer wieder eine katastrophale Phase, die dem ETB die Siegchancen rauben.  Mit  sieben zu 26 ging das dritte Viertel verloren. Schwache Abschlüsse und daraus resultierend einfache Gegenpunkte bildeten den Anfang vom Ende. Daraus resultierte fehlender Mut in den folgenden Abschlüssen und wieder einfache Gegenpunkte. So stand es nach 30 Spielminuten 38 zu 60.  Dies bedeutete auch bei einem starken Schlussviertel, dass die Essener das Spiel nicht mehr drehen konnten.

Trotz der beiden Neuzugänge im Team der Wohnbaubaskets konnte die Zweite nicht auf Mark Gebhardt und Lukas Klöß zurückgreifen, die beide in Gotha spielten. Außerdem fehlte Center Frank Müller nach seiner Disqualifikation vom letzten Wochenende.

„Unsere jungen Spieler entwickeln sich gut. Erik Wesselborg hat sich gegen D. Golembiowski gut durchgesetzt. Er spielt noch in der U18 und war heute in der Lage einen US-Profi deutlich in seinen Kreisen einzuschränken. Das ist super. Leider reicht das insgesamt noch nicht aus, weil wir uns immer wieder katastrophale Aussetzer erlauben“, so Trainer Lukas Rüenauver nach dem Spiel.

Tobias Trutzenberg ergänzt: „ Mit nur einem Spieler aus der ersten Mannschaft wird es für uns schwer, die schwachen Phasen weiter zu verkürzen. Wir spielen schon deutlich besser als zu Beginn der Saison und die guten Phasen nehmen deutlich zu. Das reicht aber noch nicht. Wir müssen in den nächsten Wochen jetzt wieder ein Ausrufezeichen setzen und wieder Anschluss an die Tabellenmitte finden. Aber das kann das junge Team schaffen!“

In den kommenden Wochen werden die Youngster aus der Ersten aber wieder vermehrt ins Geschehen eingreifen, so dass sich da sicher noch einiges bewegen wird.

Für Essen spielten:

Tauch 1 (1/2), Plescher 9 (3 Dreier, 0/2), Sow 2, Jahn 13, Hunnemann Jonas 2 (2/4), Sönmez 14 (1 Dreier, 2/4), Möbes 10 (2 Dreier), Karpinski 3 (1/4), Stadtmann 2, Weßelborg 1 (1/2) FW- Quote 7/17 41,2%